Zomba & Wasser

Heute morgen waren Rike und ich endlich beim Schulleiter und wir konnten ihm unsere Gastgeschenke überreichen! Neben dem Traditionsgebäck Hannovers, als offizielle Partnerstadt von Blantyre, dem LEIBNIZ Butterkeks konnten wir noch eine Tasse vom Bunzlauer Porzellan *Danke Wiebke* schenken. Und die Geschenken wurden sehr freudig und dankend entgegen genommen! Ein schöner Start in den Tag!

Anschließend hatten wir eine Verabredung Nedson, einem Freund von Rike, der selber mal am College studiert hat. Gemeinsam haben wir uns am Limbe Market in den Minibus gesetzt und uns auf den Weg nach Zomba gemacht!!  *big smile*

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Nach einer Stunde auf dem Highway waren wir schon da. Die Landschaft auf dem Weg war großartig, aber Zomba sollte noch schöner sein! Im Gegensatz zum eher staubig-roten Limbe und Blantyre erstrahlt das Zomba-Plateau in Grün und Rot. Klar ist der Busbahnhof in der Stadt, aber auch die ist weniger voll mit Leuten und so auch entspannter. In Zomba habe ich auch die erste Moschee hier in Malawi gesehen, und gehört! (Erinnerungen an die Türkei kommen auf…)

Ach und nach umserer Ankunft hat Nedson uns in ein Restaurant geführt, in dem ich mein erstes Nsima essen durfte!!

Nsima = Maisbrei; ein sehr typisches Gericht in Malawi, welches mit verschiedenem Gemüse oder Fleisch zu allen Tageszeiten serviert wird. Gegessen wird mit der rechten Hand.

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Meines habe ich mit Kürbisblättern gegessen, was geschmacklich an Spinat erinnert hat; und es war sehr sehr lecker! Der Brei ist eher fest und lässt sich gut zu kleinen Kugeln formen mit denen die Beilage aufgenommen wird. Ungewohnt uns es macht krass satt, aber ich esse gern mit Fingern!

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Der Weg den Berg hoch war richtig richtig schön! Total die schöne Natur. Neben Bambus, Palmen und riesigen Felsbrocken fließen Bäche ins Tal und Schmetterlinge flatter und segeln (Ja; Segeln!) umher. Die Unberührtheit täuscht jedoch etwas, denn viele Bäume werden hier in der Region abgeholzt und selbst hier lässt sich Müll finden.

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Nach einem Marsch, Berg auf, Berg ab, über hölzerne Brücken und steinerne Felsen setzten wir uns erschöpft noch für ein Getränk hin und machten uns dann auf den Heimweg.

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Heimweg: Minibusfinden, Preis verhandeln, rein setzen, warten, warten, fahren, warten, fahren, stoppen, einsammeln, ausladen, fahren, stoppen, neu starten, anhalten, umsteigen, fahren, laufen…. Zu Hause!!

Nachdem wir wohl behütet endlich daheim waren (schon wieder fuhr ein Dozent im Minibus mit, der sich kurz vorstellte) durften wir mit großer Freude feststellen, dass wir Wasser haben!!! *smile* Jetzt sind alle Tonnen und Eimer und Flaschen wieder voll!

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Wie es aussieht werden wir das Wasser aber erst wieder Sonntag Abend brauchen. Den Grund berichte ich dann die Tage *zwincker*!!!

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